Förderung Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft Niedersachsen
Wer bekommt was? Einordnung der Richtlinie
Die Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zur strategischen Neuausrichtung des Wassermengenmanagements richtet sich an ein breites Spektrum von Trägern in Niedersachsen. Neben Städten, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen sind auch private und kommunale Unternehmen sowie Verbände antragsberechtigt. Ziel ist der gezielte Ausbau und die Anpassung der Infrastruktur zur Wasserversorgung und Wassernutzung an die Herausforderungen des Klimawandels.
- Sie in Niedersachsen ein Infrastrukturvorhaben zur Wasserversorgung planen.
- Sie das regionale Wassermengenmanagement strategisch neuausrichten möchten.
- Sie als Kommune, Verband oder Unternehmen investieren.
- Das Vorhaben außerhalb von Niedersachsen umgesetzt wird.
- Die Maßnahme bereits vor Antragstellung vertraglich vergeben wurde.
- Es sich um rein gewöhnliche Instandhaltungsmaßnahmen ohne Klimaanpassungsbezug handelt.
Förderfähige Schwerpunkte und Kosten
Gefördert werden Vorhaben und Konzepte, die eine strategische Anpassung der Wasserwirtschaft an Extremwetterereignisse, Trockenperioden und Starkregen ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Infrastrukturmaßnahmen zur Wasserspeicherung, Verteilung und nachhaltigen Wassernutzung. Förderfähig sind in der Regel die direkt dem Projekt zuordenbaren Investitions- und Planungsausgaben – Details regelt die jeweilige Modulbeschreibung der Richtlinie.
So läuft die Antragstellung
- Projektkonzeption: Erarbeitung des Vorhabens mit Fokus auf die wasserwirtschaftliche Klimafolgenanpassung.
- Antragseinreichung: Formgerechte Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde des Landes Niedersachsen.
- Bewilligung abwarten: Prüfung des Antrags durch den Fördergeber und Erlass des Zuwendungsbescheids.
- Umsetzung & Abrechnung: Durchführung der Maßnahme und abschließender Verwendungsnachweis.
Eckdaten zum Förderprogramm
| Förderart | Zuschuss (nicht rückzahlbar) |
| Förderquote | – siehe Förderrichtlinie |
| Höchstbetrag | – siehe Förderrichtlinie |
| Fördergebiet | Niedersachsen |
| Zielgruppen | Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Verbände |
| Status | laufend prüfen |
Unsicher, ob Ihr Projekt in Niedersachsen förderfähig ist?
Lassen Sie die Machbarkeit und Kombinationsmöglichkeiten Ihres Vorhabens unverbindlich prüfen.
Häufige Fragen zur Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft Niedersachsen
Wer ist konkret antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind niedersächsische Kommunen, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie Unternehmen jeglicher Größe und wasserwirtschaftliche Verbände.
Welche Förderhöhe oder Förderquote ist möglich?
Die konkreten Fördersätze und Höchstbeträge variieren je nach Antragsteller und Projektmodul – detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte der aktuellen Förderrichtlinie.
Darf mit der Maßnahme vor Bewilligung begonnen werden?
Nein. Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn führt in der Regel zum Verlust des Förderanspruchs. Der Förderantrag muss vor Vertragsabschlüssen gestellt werden.
Welche Schwerpunkte stehen im Fokus?
Der Schwerpunkt liegt auf der strategischen Neuausrichtung des Wassermengenmanagements sowie dem klimafolgenorientierten Ausbau der Wasserinfrastruktur.
Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 17.09.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.
ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.
Weitere passende Programme: Infrastrukturförderung Umwelt | Ratgeber Wasserwirtschaft & Umweltförderung.