Zuschuss für Verkehrssicherheit: Maßnahmen zur Unfallsenkung
Wer bekommt was? – Zuschüsse für mehr Verkehrssicherheit
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVD) stellt mit diesem Programm Zuschüsse bereit, um die Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen zu erhöhen. Ziel ist die nachhaltige Senkung der Straßenverkehrsunfälle durch gezielte Projekte. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe sowie Verbände und Vereinigungen, die entsprechende Maßnahmen planen. Die Unterstützung richtet sich an Akteure, die in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Infrastrukturverbesserung oder innovative Mobilitätskonzepte tätig sind. Mit der Förderung Verkehrssicherheit werden Vorhaben unterstützt, die einen messbaren Beitrag zur Reduzierung von Unfallrisiken leisten.
- Sie als Unternehmen oder Verband Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit planen.
- Ihr Vorhaben in die Bereiche Weiterbildung, Infrastruktur oder Mobilität fällt.
- Sie bundesweit in Deutschland aktiv sind.
- Sie das Ziel verfolgen, Straßenverkehrsunfälle zu senken.
- Sie ausschließlich regionale Förderungen suchen (dieses Programm ist bundesweit).
- Ihr Projekt keinen direkten Bezug zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention hat.
- Sie bereits mit dem Vorhaben begonnen haben.
Welche Maßnahmen werden gefördert?
Die Förderrichtlinie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist breit gefächert und unterstützt Projekte in verschiedenen Kernbereichen. Dazu gehören:
- Aus- und Weiterbildung: Innovative Schulungs- und Sensibilisierungskampagnen für Verkehrsteilnehmer.
- Infrastruktur: Projekte zur Verbesserung der physischen Infrastruktur, die die Sicherheit erhöht (z. B. innovative Leitsysteme, sichere Querungen).
- Mobilität: Entwicklung und Implementierung neuer Mobilitätskonzepte, die zur Unfallreduzierung beitragen (z. B. Smart Mobility Lösungen).
Die konkreten förderfähigen Kosten umfassen typischerweise Ausgaben für Personal, Sachmittel, externe Dienstleistungen, Investitionen in technische Ausstattung oder Software, die direkt der Förderung Verkehrssicherheit dienen. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie in der aktuellen Förderrichtlinie.
So läuft der Antrag für Ihre Verkehrssicherheit-Förderung
- Richtlinie prüfen – Machen Sie sich mit der aktuellen Förderrichtlinie des BMVD vertraut, um die spezifischen Anforderungen und Förderschwerpunkte zu verstehen.
- Konzept entwickeln – Erarbeiten Sie ein detailliertes Projektkonzept, das die geplanten Maßnahmen, Ziele und den Beitrag zur Verkehrssicherheit klar darlegt.
- Antragsunterlagen zusammenstellen – Bereiten Sie alle erforderlichen Formulare und Nachweise gemäß den Vorgaben des Fördergebers vor.
- Antrag einreichen – Senden Sie den vollständigen Antrag fristgerecht an die im Aufruf genannte Stelle.
Eckdaten der Förderung
| Förderart | Zuschuss |
| Förderquote | je nach Maßnahme – siehe Förderrichtlinie |
| Höchstbetrag | je nach Maßnahme – siehe Förderrichtlinie |
| Fördergeber | Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVD) |
| Region | Bund |
| Status | laufend |
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Häufige Fragen zur Förderung der Verkehrssicherheit
Wie kann die Verkehrssicherheit verbessert werden?
Die Verbesserung der Verkehrssicherheit kann durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreicht werden, die von technologischen Innovationen über Infrastrukturanpassungen bis hin zu umfassenden Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen reichen. Dieses Förderprogramm unterstützt genau solche Projekte, die darauf abzielen, Unfallrisiken zu minimieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Dazu gehören beispielsweise die Modernisierung von Straßenabschnitten, die Einführung intelligenter Verkehrsleitsysteme oder die Entwicklung neuer Fahrassistenzsysteme.
Wer kann die Förderung für Verkehrssicherheitsmaßnahmen beantragen?
Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Größenordnungen (Kleinstunternehmen, kleine, mittlere und große Unternehmen) sowie Verbände und Vereinigungen. Wichtig ist, dass die Antragsteller ihren Sitz in Deutschland haben und die geplanten Maßnahmen bundesweit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. Ziel ist es, ein breites Spektrum an Akteuren in die Verantwortung zu nehmen und innovative Lösungen zu fördern.
Welche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit werden gefördert?
Die Förderung umfasst Maßnahmen aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Infrastruktur und Mobilität. Dies beinhaltet beispielsweise die Entwicklung und Durchführung von Schulungsprogrammen für spezielle Zielgruppen, Investitionen in die Modernisierung oder den Neubau von Verkehrsinfrastruktur zur Erhöhung der Sicherheit, sowie Projekte zur Erforschung und Implementierung neuer Mobilitätskonzepte, die das Unfallgeschehen positiv beeinflussen. Entscheidend ist der direkte Bezug zur Senkung von Straßenverkehrsunfällen.
Wie hoch ist die Förderung für Projekte zur Verkehrssicherheit?
Die Höhe der Förderung in Form eines Zuschusses ist abhängig von der Art und dem Umfang der geplanten Maßnahme sowie der jeweiligen Förderrichtlinie. Da es sich um eine Rahmenrichtlinie handelt, sind keine pauschalen Förderquoten oder Höchstbeträge festgelegt. Interessierte sollten die spezifischen Ausschreibungen und die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMVD) konsultieren, um detaillierte Informationen zu den finanziellen Konditionen zu erhalten.
Ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich?
Die Möglichkeit der Kumulierung mit anderen Förderprogrammen hängt von den spezifischen Beihilferegeln und der jeweiligen Förderrichtlinie ab. Grundsätzlich ist eine Doppelförderung gleicher Kostenanteile aus verschiedenen öffentlichen Mitteln nicht zulässig. Es empfiehlt sich, vor Antragstellung eine Kumulierungsprüfung vorzunehmen und im Antrag alle weiteren beantragten oder erhaltenen öffentlichen Förderungen anzugeben. Dies ist ein entscheidender Schritt, um Ablehnungen aufgrund von Beihilfeverstößen zu vermeiden.
Was sind typische Ablehnungsgründe für Anträge?
Häufige Ablehnungsgründe umfassen den vorzeitigen Maßnahmebeginn (das Vorhaben wurde bereits vor der Antragstellung oder Bewilligung begonnen), unvollständige Antragsunterlagen, eine mangelnde Plausibilität des Projektkonzepts oder ein fehlender Nachweis des direkten Beitrags zur Verkehrssicherheit. Auch das Nichteinhalten von Fristen oder beihilferechtliche Bedenken können zur Ablehnung führen. Eine sorgfältige Vorbereitung und die genaue Einhaltung der Richtlinien sind daher unerlässlich.
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Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 16.06.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.
ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.