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Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Geprüft am 2026-06-16
Förderhöhe bis
variabel
Förderquote
individuell
Förderart
Zuschuss
Region
Bund
Zielgruppe
grosses_unternehmen
Das Wichtigste in Kürze
Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt bundesweit deutsche Unternehmen der Gesundheitsbranche bei der Erschließung ausländischer Märkte. Gefördert werden marktvorbereitende Maßnahmen, Delegationsreisen und Messeauftritte. Die konkrete Förderhöhe und Förderquote richten sich nach dem jeweiligen Projektmodul – Details regelt die offizielle Förderrichtlinie.

Exportinitiative Gesundheitswirtschaft: Wer bekommt was?

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft richtet sich an gewerbliche Unternehmen sowie Dienstleister der deutschen Gesundheitswirtschaft, die ihre Produkte oder Dienstleistungen international vermarkten möchten. Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Deutschland.

Ziel der Bundesförderung ist es, deutschen Akteuren aus den Bereichen Medizintechnik, Arzneimittel, digitale Gesundheit und medizinische Dienstleistungen den Zugang zu internationalen Zielmärkten zu erleichtern. Die Unterstützung erfolgt in der Regel durch projektbezogene Zuschüsse im Rahmen spezifischer Modulaufrufe.

✓ Passt zu Ihnen, wenn
  • Sie ein deutsches Unternehmen der Gesundheitsbranche führen.
  • Sie konkrete Aktivitäten zur Erschließung internationaler Märkte planen.
  • Sie Unterstützung bei Exportprojekten, Auslandsreisen oder Messebeteiligungen suchen.
✗ Eher nicht, wenn
  • Ihr Unternehmen nicht in der Gesundheitswirtschaft tätig ist.
  • Das Vorhaben ausschließlich auf den inländischen Markt abzielt.
  • Die Maßnahme bereits vor Antragstellung begonnen wurde.

Was wird durch die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft gefördert?

Im Rahmen der Initiative werden maßgeschneiderte Maßnahmen unterstützt, die deutsche Gesundheitsunternehmen bei der Internationalisierung begleiten. Förderfähig sind – je nach konkretem Modulaufruf – unter anderem:

  • Markterkundungs- und Delegationsreisen: Organisation und Durchführung von Geschäftsanbahnungsreisen in relevante Zielmärkte.
  • Fachveranstaltungen und Konferenzen: Durchführung von Fachforen, Präsentationen und Netzwerkveranstaltungen im Ausland.
  • Messebeteiligungen: Unterstützung bei Gemeinschaftsständen oder eigenständigen Messeauftritten auf internationalen Leitmessen.
  • Informations- und Beratungsangebote: Bereitstellung von Zielmarktanalysen, Länderprofilen und rechtlichen Rahmeninformationen.

So läuft die Antragstellung

  1. Bekanntmachung und Modulwahl: Informieren Sie sich über aktuelle Projektaufrufe im Rahmen der Exportinitiative.
  2. Antragsvorbereitung: Erstellen Sie eine detaillierte Projektbeschreibung inklusive Kosten- und Zeitplan gemäß Richtlinie.
  3. Einreichung: Reichen Sie den Förderantrag beim zuständigen Projektträger ein.
  4. Bewilligung und Durchführung: Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids starten Sie mit der Umsetzung Ihres Exportprojekts.
⚠ Wichtig – Maßnahmebeginn: Stellen Sie den Antrag unbedingt vor Beginn der Maßnahme. Bereits der Abschluss von rechtsverbindlichen Liefer- oder Dienstleistungsverträgen vor Antragstellung gilt förderrechtlich als Maßnahmebeginn und führt zum Ausschluss von der Förderung.

Eckdaten des Förderprogramms

Offizieller Programmname Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Förderart Zuschuss
Förderbereich Außenwirtschaft, Gesundheit & Soziales
Förderquote je nach Aufruf – siehe Förderrichtlinie
Höchstbetrag je nach Aufruf – siehe Förderrichtlinie
Fördergebiet Bundesweit (Deutschland)
Zielgruppe Kleinstunternehmen, KMU, Großunternehmen
Branchen Produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen
Status laufend prüfen
Förderfähigkeit prüfen

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Häufige Fragen zur Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Wer kann Anträge im Rahmen der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft stellen?

Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Dienstleistungsunternehmen der Gesundheitsbranche mit Sitz oder Betriebsstätte in Deutschland. Dies umfasst Kleinstunternehmen, KMU sowie Großunternehmen.

Wie hoch ist die Förderquote der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft?

Die Förderquote ist im allgemeinen Stamm-Datensatz nicht starr festgelegt. Sie unterscheidet sich je nach spezifischem Projektaufruf, Modul und Unternehmensgröße – konkrete Quoten entnehmen Sie der jeweiligen Förderrichtlinie.

Welche Branchen werden konkret gefördert?

Die Initiative richtet sich vor allem an Akteure aus den Bereichen Medizintechnik, Telemedizin, E-Health, Pharmazie, Biotechnologie sowie medizinische Dienstleistungen und Rehabilitation.

Wann muss der Antrag eingereicht werden?

Der Antrag muss zwingend vor dem förderrechtlichen Maßnahmebeginn (z. B. vor der verbindlichen Buchung einer Reise oder Auslandsmesse) gestellt werden. Zu spät eingereichte Vorhaben sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 12.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.

ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.