EIP Agri Niedersachsen Förderung: Zuschüsse für Innovation in der Landwirtschaft
Innovationen für die Landwirtschaft: Die EIP Agri Niedersachsen Förderung
Die EIP Agri Niedersachsen Förderung unterstützt innovative Projekte, die die Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum von Niedersachsen und Hamburg verbessern. Im Zentrum stehen sogenannte „Operationelle Gruppen“, in denen Landwirte, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und andere Akteure zusammenarbeiten, um neue Lösungen für konkrete Herausforderungen zu entwickeln und in die Praxis zu überführen. Dies können neue Produkte, Verfahren, Technologien oder Organisationsformen sein.
Wer ist antragsberechtigt und welche Projekte werden gefördert?
Diese Zuschussförderung richtet sich an eine breite Palette von Akteuren, die aktiv an der Entwicklung und Umsetzung innovativer Projekte teilnehmen möchten. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe (Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen), Forschungseinrichtungen, Hochschulen, öffentliche Einrichtungen sowie Verbände und Vereinigungen. Ihr Vorhaben sollte darauf abzielen, durch Kooperationen in Operationellen Gruppen innovative Lösungen für die Land-, Forst- und Fischwirtschaft zu erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf der Steigerung der Produktivität und der Förderung von Nachhaltigkeit.
- Sie ein Unternehmen, eine Forschungseinrichtung oder ein Verband in Niedersachsen oder Hamburg sind.
- Sie innovative Ideen für die Landwirtschaft oder ländliche Entwicklung haben.
- Sie bereit sind, in einer „Operationellen Gruppe“ mit anderen Partnern zusammenzuarbeiten.
- Ihr Projekt auf Produktivitätssteigerung und/oder Nachhaltigkeit abzielt.
- Sie eine Einzelförderung ohne Kooperationspartner suchen.
- Ihr Projekt keine deutliche Innovationskomponente aufweist.
- Ihr Vorhaben nicht in Niedersachsen oder Hamburg umgesetzt wird.
- Sie ausschließlich Routineinvestitionen ohne Forschungs- oder Entwicklungsaspekt planen.
Was sind förderfähige Kosten und wie hoch ist die Förderung?
Die EIP Agri Niedersachsen Förderung bezuschusst Kosten, die direkt mit der Entwicklung und Umsetzung des innovativen Projekts der Operationellen Gruppe in Verbindung stehen. Dazu können Personalkosten für die Projektbeteiligten, Kosten für externe Dienstleistungen (z. B. Forschung, Beratung), Sachkosten für Materialien und Geräte sowie Reisekosten gehören. Da die Förderhöhe und -quote stark vom jeweiligen Projekt, den Modulen und den spezifischen Förderaufrufen abhängen, sind hier keine pauschalen Angaben möglich. Bitte konsultieren Sie für Details die aktuelle Förderrichtlinie und die spezifischen Aufrufe der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
So läuft der Antrag
Der Antragsprozess für die EIP Agri Niedersachsen Förderung ist in der Regel mehrstufig und beginnt mit der Bildung einer Operationellen Gruppe und der Entwicklung einer konkreten Projektidee.
- Ideenfindung & Partnerfindung – Identifizieren Sie eine innovative Idee und finden Sie geeignete Partner für Ihre Operationelle Gruppe (z. B. Landwirte, Forscher, Unternehmen).
- Projektkonzeption – Entwickeln Sie ein detailliertes Projektkonzept, das Ziele, Maßnahmen, Zeitplan und Budget umfasst.
- Antragstellung – Reichen Sie den vollständigen Antrag fristgerecht bei der zuständigen Bewilligungsstelle ein. Achten Sie dabei auf alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise.
- Bewilligung & Umsetzung – Nach positiver Prüfung erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid und können mit der Umsetzung Ihres innovativen Vorhabens beginnen.
- Verwendungsnachweis – Dokumentieren Sie alle Ausgaben und Projektergebnisse sorgfältig für den späteren Verwendungsnachweis.
| Förderart | Zuschuss |
| Förderquote | siehe Förderrichtlinie |
| Höchstbetrag | siehe Förderrichtlinie |
| Fördergeber | Land Niedersachsen (Landwirtschaftskammer) |
| Region | Niedersachsen, Hamburg (ELER kofinanziert) |
| Status | laufend (Aufrufe beachten) |
Unsicher, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist?
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Häufige Fragen zur EIP Agri Niedersachsen Förderung
Was ist eine Operationelle Gruppe im Rahmen von EIP Agri?
Eine Operationelle Gruppe (OG) ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Akteuren aus verschiedenen Bereichen, wie Landwirtschaft, Forschung, Beratung oder Wirtschaft, die gemeinsam an einer innovativen Lösung für ein konkretes Problem in der Landwirtschaft arbeiten. Diese Gruppen sind das Herzstück der EIP Agri Förderung.
Welche Branchen werden mit der EIP Agri Niedersachsen Förderung unterstützt?
Die Förderung richtet sich primär an Akteure aus der Land-, Forst- und Fischwirtschaft, die innovative Projekte im Bereich der Produktivität und Nachhaltigkeit umsetzen möchten. Auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in diesen Sektoren tätig sind, können Antragssteller sein.
Kann mein Unternehmen auch teilnehmen, wenn ich kein Landwirt bin?
Ja, die EIP Agri Niedersachsen Förderung ist ausdrücklich für Kooperationen ausgelegt. Neben Landwirten können auch Unternehmen (jeder Größe), Forschungseinrichtungen, Hochschulen, öffentliche Einrichtungen und Verbände Teil einer Operationellen Gruppe sein, sofern sie einen Beitrag zur Innovation in der Land-, Forst- und Fischwirtschaft leisten.
Wie erfahre ich die aktuellen Förderkonditionen und Fristen?
Die detaillierten Förderkonditionen, aktuellen Aufrufe und spezifischen Antragsfristen finden Sie in der Förderrichtlinie des Landes Niedersachsen. Wir empfehlen Ihnen, die offizielle Webseite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie die Förderdatenbank des Bundes regelmäßig zu konsultieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 16.06.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.
ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.
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