Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) laufend

MaterialVital Förderung Modul 1: Biohybride Materialsysteme für Forschung

Geprüft am 2026-06-16
Förderhöhe bis
variabel
Förderquote
individuell
Förderart
Zuschuss
Region
Bund
Zielgruppe
forschungseinrichtung
Das Wichtigste in Kürze
Die MaterialVital Förderung Modul 1 des BMBF unterstützt bundesweit Forschungsprojekte zu biohybriden und lebenden Materialsystemen. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die konkrete Förderhöhe und -quote entnehmen Sie bitte der aktuellen Förderrichtlinie des BMBF, da diese im amtlichen Datensatz nicht explizit genannt werden. Ziel ist die Entwicklung von Materialinnovationen für ein gutes und sicheres Leben.

Die MaterialVital Förderung Modul 1 ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Stärkung der Materialforschung in Deutschland. Sie zielt darauf ab, innovative biohybride und lebende Materialsysteme zu entwickeln, die neue Lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen ermöglichen. Wenn Ihr Forschungsvorhaben in diesem Bereich angesiedelt ist, bietet dieses Programm eine wichtige Unterstützung.

✓ Passt zu Ihnen, wenn
  • Ihr Unternehmen, Ihre Hochschule oder Forschungseinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich biohybrider und lebender Materialsysteme plant.
  • Sie bundesweit forschen und entwickeln möchten.
  • Sie Partner für ein Verbundprojekt suchen oder bereits haben.
  • Sie einen Zuschuss für Ihre Forschungs- und Entwicklungskosten beantragen möchten.
✗ Eher nicht, wenn
  • Ihr Projekt nicht primär auf Materialinnovationen in biohybriden oder lebenden Systemen abzielt.
  • Sie bereits mit dem Vorhaben begonnen haben.
  • Ihr Fokus auf rein kommerziellen Produkten ohne Forschungsanteil liegt.
  • Sie eine Förderung für Investitionen in Produktionsanlagen suchen (dies ist ein Forschungsprogramm).

Förderfähige Kosten und Projektinhalte

Die MaterialVital Förderung Modul 1 unterstützt in der Regel Personal-, Sach- und Reisekosten, die direkt mit dem Forschungsvorhaben verbunden sind. Dazu gehören Kosten für wissenschaftliches Personal, Verbrauchsmaterialien, Laborgeräte (anteilig), die Anfertigung von Prototypen im Forschungsstadium sowie die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen. Die genauen förderfähigen Kosten und deren Anteile sind in der detaillierten Förderrichtlinie des BMBF festgelegt.

Im Mittelpunkt stehen Projekte, die neue biohybride und lebende Materialien erforschen und entwickeln, darunter:

  • Entwicklung von Materialien mit integrierten biologischen Komponenten.
  • Forschung an selbstheilenden oder adaptiven Materialsystemen.
  • Anwendungen in der Medizintechnik, Umwelttechnologie oder anderen zukunftsrelevanten Bereichen.
  • Grundlagenforschung mit hohem Innovationspotenzial.

So läuft der Antrag

  1. Informationsbeschaffung: Lesen Sie die offizielle Förderrichtlinie zur MaterialVital Förderung Modul 1 des BMBF sorgfältig durch, um alle Details zu Voraussetzungen, Fristen und Antragsverfahren zu verstehen.
  2. Projektskizze erstellen: Erarbeiten Sie eine präzise Projektskizze, in der Sie Ihr Vorhaben, die Ziele, den Forschungsansatz und die erwarteten Ergebnisse darlegen. Achten Sie auf die Relevanz für die Themenfelder des Moduls 1.
  3. Einreichung der Projektskizze: Die Skizze wird in der Regel über ein elektronisches Antragssystem des Projektträgers eingereicht. Beachten Sie die spezifischen Einreichungsfristen, die in der Bekanntmachung genannt werden.
  4. Begutachtung und Aufforderung zur Antragstellung: Nach positiver Begutachtung der Skizze werden Sie aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag einzureichen.
  5. Förmlichen Antrag einreichen: Erstellen Sie den detaillierten Förderantrag inklusive Arbeits- und Finanzierungsplan.
  6. Bewilligung: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid.
⚠ Wichtig – Maßnahmebeginn: Stellen Sie den Antrag, bevor Sie das Vorhaben beginnen. Bereits ein verbindlicher Liefer- oder Leistungsvertrag gilt förderrechtlich als Maßnahmebeginn und kann den Förderanspruch ausschließen.

Eckdaten zur MaterialVital Förderung Modul 1

Förderart Zuschuss
Förderquote – siehe Förderrichtlinie
Höchstbetrag – siehe Förderrichtlinie
Fördergeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Region Bund (bundesweit)
Zielgruppe Unternehmen (KMU, Mittelstand, Großunternehmen), Hochschulen, Forschungseinrichtungen
Status laufend (mit Stichtagen für Skizzen)
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Häufige Fragen zur MaterialVital Förderung Modul 1

Wer kann die MaterialVital Förderung Modul 1 beantragen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe (Kleinstunternehmen, kleine, mittlere und Großunternehmen), Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Oft werden Verbundprojekte gefördert, bei denen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Wie hoch ist die Förderung im Modul 1?

Die konkrete Förderhöhe und -quote sind im amtlichen Datensatz nicht explizit genannt und können je nach Art des Antragstellers (Unternehmen vs. Hochschule/Forschungseinrichtung) und der Art des Vorhabens variieren. Details hierzu finden Sie in der aktuellen Förderrichtlinie des BMBF.

Was sind förderfähige Projekte im Bereich biohybrider Materialsysteme?

Gefördert werden Projekte, die sich mit der Erforschung und Entwicklung von biohybriden und lebenden Materialsystemen befassen. Dazu gehören beispielsweise Materialien mit integrierten biologischen Funktionen, selbstheilende Materialien oder solche, die auf lebenden Zellen oder Organismen basieren und innovative Anwendungen ermöglichen.

Gibt es Fristen für die Antragstellung?

Die MaterialVital Förderung Modul 1 ist in der Regel als ein Programm mit laufenden Förderaufrufen konzipiert, die spezifische Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen haben. Es ist entscheidend, diese Fristen der jeweiligen Bekanntmachung zu beachten. Der Status ist daher als „laufend (mit Stichtagen für Skizzen)“ zu verstehen.

Kann die MaterialVital Förderung mit anderen Programmen kombiniert werden?

Die Kumulierung von Förderungen ist grundsätzlich möglich, unterliegt jedoch den beihilferechtlichen Regelungen der Europäischen Union (z. B. Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung – AGVO) und den spezifischen Bestimmungen der Förderrichtlinie. Es ist wichtig, dies frühzeitig mit dem Projektträger abzuklären, um eine Überförderung zu vermeiden.

Was ist der häufigste Ablehnungsgrund?

Ein häufiger Ablehnungsgrund ist, dass das Vorhaben nicht präzise genug auf die thematischen Schwerpunkte des Moduls 1 (biohybride und lebende Materialsysteme) zugeschnitten ist oder der innovative Forschungsansatz nicht ausreichend deutlich wird. Auch ein zu später Antrag nach Maßnahmebeginn führt regelmäßig zur Ablehnung.

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Wenn die MaterialVital Förderung Modul 1 nicht exakt zu Ihrem Vorhaben passt oder Sie ergänzende Fördermöglichkeiten suchen, könnten folgende Programme für Sie interessant sein:

Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 16.06.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.

ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.