Bundesministerium für Gesundheit (BMG) laufend

Forschungsprojekte zur Versorgungsforschung in der GKV: Förderung für Innovationen

Geprüft am 2026-06-16
Förderhöhe bis
variabel
Förderquote
individuell
Förderart
Zuschuss
Region
Bund
Zielgruppe
forschungseinrichtung
Das Wichtigste in Kürze
Die themenoffene Versorgungsforschung GKV Förderung unterstützt Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen bei innovativen Projekten zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Es werden Zuschüsse für bundesweite Vorhaben bereitgestellt, deren konkrete Höhe und Quote der Förderrichtlinie entnommen werden müssen.

Wer bekommt die Versorgungsforschung GKV Förderung und wofür?

Die Förderung richtet sich an Akteure, die Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durchführen möchten. Dies umfasst ein breites Spektrum an themenoffenen Ansätzen, die darauf abzielen, die Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit der Gesundheitsversorgung zu optimieren. Antragsberechtigt sind dabei Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereinigungen sowie Unternehmen.

✓ Passt zu Ihnen, wenn
  • Sie als Hochschule oder Forschungseinrichtung innovative Konzepte für die GKV entwickeln.
  • Ihr Unternehmen oder Verband Lösungen zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen erforscht.
  • Sie ein bundesweites Forschungsprojekt im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung planen.
✗ Eher nicht, wenn
  • Ihr Forschungsvorhaben keinen direkten Bezug zur gesetzlichen Krankenversicherung hat.
  • Sie ausschließlich kommerzielle Produkte ohne Forschungsanteil entwickeln möchten.
  • Ihr Projekt nicht bundesweit angelegt ist.

Förderfähige Kosten und Projektinhalte

Die genauen förderfähigen Kosten und die spezifischen Projektinhalte sind detailliert in der jeweiligen Förderrichtlinie beschrieben. Grundsätzlich werden Forschungsprojekte unterstützt, die sich mit der Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung befassen. Dies kann beispielsweise die Erforschung neuer Versorgungsmodelle, die Evaluation bestehender Strukturen oder die Entwicklung innovativer Methoden zur Verbesserung der Patientenergebnisse umfassen. Die themenoffene Ausrichtung ermöglicht dabei eine große Bandbreite an Forschungsfragen.

So läuft der Antrag für die Versorgungsforschung GKV Förderung

  1. Recherche und Richtlinienprüfung – Informieren Sie sich umfassend über die aktuelle Förderrichtlinie und die spezifischen Anforderungen des Programms.
  2. Antragserstellung – Erarbeiten Sie ein detailliertes Forschungskonzept und füllen Sie die erforderlichen Antragsformulare vollständig aus.
  3. Einreichung des Antrags – Reichen Sie Ihren vollständigen Antrag fristgerecht über die vom Fördergeber vorgegebenen Kanäle ein.
  4. Begutachtung und Entscheidung – Ihr Projekt wird von Experten begutachtet, woraufhin eine Entscheidung über die Förderung getroffen wird.
⚠ Wichtig – Maßnahmebeginn: Stellen Sie den Antrag, bevor Sie das Vorhaben beginnen. Bereits ein verbindlicher Liefer- oder Leistungsvertrag gilt förderrechtlich als Maßnahmebeginn und kann den Förderanspruch ausschließen.

Eckdaten der Förderung

Förderart Zuschuss
Förderquote siehe Förderrichtlinie
Höchstbetrag siehe Förderrichtlinie
Fördergeber Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Region Bund (bundesweit)
Status laufend
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Häufige Fragen zur Versorgungsforschung GKV Förderung

Wer kann die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereinigungen sowie Unternehmen, die Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung durchführen möchten.

Wie hoch ist die Förderquote bzw. der Höchstbetrag?

Die genaue Förderhöhe und -quote sind den jeweiligen Förderbekanntmachungen und der detaillierten Förderrichtlinie zu entnehmen, da diese je nach Projekt und Aufruf variieren können. Konkrete Angaben sind dort aufgeführt.

Was sind förderfähige Projektinhalte?

Gefördert werden themenoffene Forschungsprojekte, die sich mit der Weiterentwicklung und Verbesserung der Strukturen und Prozesse in der gesetzlichen Krankenversicherung befassen. Dies umfasst beispielsweise die Erforschung neuer Versorgungsmodelle, Präventionsstrategien oder die Evaluation bestehender Leistungen.

Kann die Förderung mit anderen Programmen kombiniert werden?

Die Kumulierung mit anderen Förderprogrammen unterliegt den beihilferechtlichen Vorgaben und den spezifischen Regelungen der Förderrichtlinie. Prüfen Sie im Einzelfall die Kumulierungsmöglichkeiten, um eine Überförderung auszuschließen.

Was ist der häufigste Ablehnungsgrund?

Ein häufiger Ablehnungsgrund ist der sogenannte „Maßnahmebeginn vor Antragstellung“. Wer mit dem Vorhaben beginnt, bevor der Antrag genehmigt wurde, verliert in der Regel den Förderanspruch. Auch unzureichende Projektbeschreibungen oder fehlende Relevanz für die GKV können zur Ablehnung führen.

Datenbasis: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), lizenziert unter CC BY 4.0. Redaktionell in eigenen Worten aufbereitet und um eigene Einordnung ergänzt. Geprüft am: 16.06.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist allein die jeweils aktuelle Förderrichtlinie des Fördergebers.

ℹ️ Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über Förderprogramme und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung im Einzelfall. Wir informieren und vermitteln, wir beraten nicht im Sinne des RDG oder StBerG. Förderkonditionen, Fristen und Voraussetzungen können sich ändern; maßgeblich ist die aktuelle Förderrichtlinie des jeweiligen Fördergebers.

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